Gemeinsam

Auch die wissenschaftliche Welt ist in den letzten Jahrzehnten zusammengewachsen. Forscher und Anwender haben kürzere Wege und Zeiten zueinander. Die DGKV will im deutschsprachigen Raum das Zusammenwirken von Sozialwissenschaft und Praxis der sozialen Unterstützung fördern. Ausgangspunkt war und ist die Psychotherapie mit Menschen in Krisen und verfestigten Störungen. Die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) stellt einen konzeptuellen Rahmen und Methoden zur Verfügung, die sich aus Verhaltenstheorie (Verhaltensanalyse) und einer dritten Welle der Verhaltenstherapie entwickelt haben. Darüber hinaus können auf der Basis einer pragmatischen Weltsicht Initiativen zusammengeführt werden, die in Bereichen des alltäglichen Zusammenlebens Kooperation herstellen, um Menschen eine gut lebbare Zukunft zu schaffen.

Offen

Geschichtliche Entwicklung ist nicht in vorhersagbarem Sinne festgelegt, sondern offen, gestaltbar. Sie fordert eine Herangehensweise heraus, in der wir uns den Möglichkeiten, aber auch den Hindernissen stellen, in der wir in Unbekanntes springen. Das kann auch zu schmerzlichen Ergebnissen führen. Auch ob wir den Herausforderungen gewachsen sind, ist offen. Doch nur eine umfassende Bereitschaft, sie anzunehmen und immer wieder gemeinsam Lösungswege zu suchen, hat Perspektive.

Engagiert

Es genügt nicht, zu denken, zu reden oder zu schreiben. Erst der gemeinsame Einsatz, das Umsetzen unserer Werte im einzelnen Leben und in der Gesellschaft verbindet uns wirklich und wirkend mit Realität. Erst wenn wir uns in laufende Prozesse einklinken, bestimmen wir den weiteren Verlauf mit. Dazu soll diese Gesellschaft da sein.