Aktuell arbeite ich als psychologischer Psychotherapeut in Ausbildung in der Institutsambulanz der DGVT Berlin. Die ACT, welche ich erstmals 2008 im Studium kennengelernt habe, bietet mir einen theoretisch-konsistenten Rahmen in welchem ich methodisch eklektisch arbeiten kann. Seit 2013 nutze ich ACT/RFT in Beratung und Trainings zu gemeindepsychologischer Arbeit im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit (u.a. im besetzten palästinensischen Gebiet, Nord-Irak, etc.) sowie in Trainings, Supervision und Coaching in Friedens- und Menschenrechtsarbeit. Dabei unterstütze ich Menschen darin, dass sie nachhaltig werteorientiert Handeln können und sich dabei selbst nicht vergessen. Mit meinem Umzug nach Deutschland 2017 habe ich im Berlin-Brandenburger ACT-Netzwerk eine neue Heimat gefunden, wo ich seit 2018 die Fortbildungsreihe „Jump In ACT“ als Trainer mit ausgestalte. 

Für die Vorstandsarbeit der DGKV sind mir mehrere Aspekte wichtig. Zum einen wünsche ich einen Beitrag zu leisten, die Haltung und Ansätze der ACT/CBS über die Ursprungsdisziplinen hinaus zu verbreiten. Damit verbindet sich die Frage wie wir die DGKV nach außen präsentieren und die Zugänge erleichtern können. Weiterhin ist mir der Open-Source-Ansatz ein wichtiger Wert. Ich freue mich, dass dieser in der DGKV verankert ist und strebe an das praktische Teilen von Ressourcen, Workshopvideos, Therapie- und Trainingsmaterialien voranzubringen, sodass die DGKV für ACT-Interessierte noch attraktiver wird. Schließlich liegt es mir – auch als Mitglied des ACBS Membership Committees – am Herzen, die DGKV als Teil des Körpers der ACBS zu stärken. Mein Wunsch ist durch regionale Vernetzung mit den weiteren europäischen Landesgruppen zu einer diverseren und ausgeglicheneren internationalen ACBS beizutragen.