Ich studiere im Masterstudiengang Angewandte Psychologie an der Hochschule für Angewandte Wissenshaften in Zürich, mit dem Vertiefungsgebiet klinische Psychologie. Ich habe zu ACT über die Gründung eines Achtsamkeitsprogrammes für Studierende und Mitarbeitende der Hochschule gefunden. Ziel des Programmes ist es, das Wohlbefinden der Studierenden und Mitarbeitenden durch die Methoden der Achtsamkeit zu fördern. Mittlerweile wurde das Programm grösser und umfasst ein gesamtes Team, wie auch verschiedene Departemente der Hochschule und ich freue mich, dass ACT ein fester Bestandteil des Programmes ist. Seit 3 Jahren bekomme ich ACT in den jährlichen Trainings von Herbert Assaloni und Jan Martz auf immer wieder neue, berührende und inspirierende Weise vermittelt. Dieser berührende und Impulse gebende Eindruck setzte sich fort, als ich die DGKV-Community letztes Jahr in Bamberg kennen lernen durfte. Der Wunsch, wirklich helfen zu wollen, Menschen wirklich weiterbringen zu wollen, mit Verstand und Herz, war für mich deutlich spürbar und liess in mir die Gewissheit aufkommen, auf diesem Weg mit ACT weiterzugehen. 

Meine Visionen für die Arbeit im DGKV-Vorstand beinhalten im spezifischen die breitere Bekanntmachung von ACT innerhalb der Hochschule, durch das von mir gegründete Achtsamkeitsprogramm «Achtsamkeit@Toni», wo auch Gastreferate zum Programm gehören. Wie auch die Möglichkeit, ACT in die Bachelor- und/oder Mastervorlesungen zu integrieren. 

Meine Motivation für die Mitarbeit im Vorstand besteht auch darin, dass ich aktuell eine Forschungsarbeit schreibe über die Wirksamkeit einer ACT-Intervention bei Pflegefachpersonen und Sozialpädagogen auf deren mentales Wohlbefinden und deren Resilienz. Für meine weitere Tätigkeit als Psychologe wäre es mein Wunsch, auf diesem Gebiet weiterforschen und wirken zu können. Ich erhoffe mir, durch die Mitarbeit im DGKV dafür eine Basis bilden zu können. Auch damit ACT weiter erforscht und die Haltung und Wirksamkeit dieses Ansatzes für die Öffentlichkeit breiter zugänglich gemacht werden können. 

Viele Studierende stellen sich die Frage, mit welcher Methode sie in Zukunft arbeiten wollen. Als studentischer Vertreter des DGKV ist es mir ein Anliegen, diese Frage mit der für mich charakteristischen Stärke von ACT zu beantworten: eine Methode mit einem humanistischen Menschenbild, welche ein wertegeleitetes und sinnvolles Leben – trotz und mit allen Umständen, die ein Leben mit sich bringen kann – stärkt und fördert.