Wahl des DGKV Vorstandes 2027

Es ist Zeit, Euren Vorstand für 2027 zu wählen!

Kandidat*innen:

  • 2. Vorsitzende:Anja Pelzer-Brennholt
  • Studentische Vertretung: Gian-Andrea Schweizer
  • Kassenwart: Jan Sackers
  • Beisitzer*innen: Franziska Pundt, Jane Klemen  und Daniel Teichmann

Im Vorstand verbleiben (müssen also nicht gewählt werden)

  • 1. Vorsitzende: Tobias Hoffmann  (bisher 2. Vorsitzende)
  • Ehemalige Vorsitzende Theresa Witting (bisher 1. Vorsitzende)
  • Beisitzer*innen: Corinna Nebel

Die Wahl findet 30. Oktober bis 15. November 2026 online stattfinden. Dazu erhaltet ihr eine Email. (Hinweis: Wahlberechtigt sind alle, die ihren Jahresmitgliedsbeitrag bei DGKV und ACBS gezahlt haben.)

Die Ergebnisse der Wahl werden auf der Mitgliederversammlung verkündet.

Falls es diesbezüglich Schwierigkeiten gibt, wendet Euch gerne an den Vorstand oder die Wahlleitung (siehe Mails dazu).
Eine Email mit dem Aufruf zum Wählen erhaltet Ihr rechtzeitig über den Verteiler.

Die zur Wahl stehenden Kandidat*innen freuen sich auf eine rege Wahlbeteiligung, um sich eines großen Rückhalts der Mitglieder gewiss zu sein. Bitte wählt also auch dann, wenn ihr die Kanditat*innen noch nicht gut kennt.

Anja Pelzer-Brennold

Anja Pelzer-Brennholt

ACT habe ich 2017 in den USA während meines MSc in Positive Psychology kennen und lieben gelernt und befasse mich seitdem mit diesem vielseitigen Ansatz – zunächst akademisch, dann auch praktisch. Meine Arbeit und Kooperationen sind zudem stark geprägt vom ganzheitlichen Ansatz der Positiven Psychologie und dem wunderbaren Konzept des Mitgefühls für sich selbst und andere – alles gut kompatibel mit ACT.

Ich bin Hochschuldozentin, Systemischer Coach für Positive Psychologie, Heilpraktikerin für Psychotherapie und seit 2001 zugelassene Rechtsanwältin. Geboren im Rheinland, studierte ich im Süden, Norden und der Mitte Deutschlands, Rechtswissenschaften und Humanitäre Hilfe. 2001 landete ich in Berlin, wo ich nach vier Jahren USA wieder mit meiner Familie lebe.

Von 1999-2019 war ich im Wissenschaftsmanagement bei der Leibniz-Gemeinschaft e.V. tätig, einer großen Wissenschaftsorganisation. Vereinsstrukturen sind mir daher ebenso vertraut wie (internationales) Projektmanagement und Tagungsorganisation. Mit diesen Inhalten und Erfahrungen würde ich gern die wertvolle Arbeit und Vernetzung der DGKV unterstützen.

ACT lebt Augenhöhe und produziert psychische Flexibilität – beides Werte mit hohem Stellenwert für mich. Ich habe erfahren dürfen, wie viel Sinnerfüllung das Leben im Einklang mit den eigenen Werten generiert, was mir den Mut gab, in die Freiberuflichkeit zu gehen. Menschen dabei zu unterstützen, trotz innerer Hindernisse im Einklang mit ihren Werten zu leben, empfinde ich als erfüllend. Ich bin überzeugt, dass ACT nicht nur persönlich und zwischenmenschlich, sondern auch gesellschaftlich viel bewirken kann.

Jan Sackers

Jan Sackers
Ich bin Jan und mein Selbst-als-Inhalt sieht ungefähr so aus: Ich bin 41 und niedergelassener Psychotherapeut in Köln. Seit 2019 bin ich in der DGKV und seit 2 Jahren Beisitzender im Vorstand. Gerne möchte ich noch ein paar Jahre aktiv die DGKV weiter mitgestalten. Finanzen zu handhaben ist nicht unbedingt die glamouröseste Aufgabe, aber eine, die ich sowohl privat als auch geschäftlich bisher immer recht gewissenhaft gemeistert habe, also übernehme ich das auch gerne für den Verein.

Franziska Pundt

Franziska Pundt

Ich bin Arbeits- und Organisationspsychologin und habe erstmals 2019 von ACT als einer Möglichkeit gehört, Beschäftigte im Umgang mit einer sich verändernden Arbeitswelt zu unterstützen. ACT hat seit dieser Zeit mein Leben nachhaltig verändert. Für mich als kurzsichtige Person passt die Metapher einer Brille sehr gut. Durch die ACT-Brille begann ich, viele Herausforderungen des alltäglichen (Arbeits-)Lebens endlich klar zu sehen, die eher verschwommen zu erahnen waren. Auch der Fokus meiner Forschung im Bereich Gesunde Führung und Umgang mit digitalisierter Arbeit hat sich dadurch scharf gestellt, weg von Rahmenbedingungen, die außerhalb der eigenen Kontrolle liegen, hin zu werteorientiertem Agieren.

Dieser Durchblick ist vor allem den vielen engagierten, inspirierenden, offenen und teilfreudigen Menschen zu verdanken, die ich in der ACT-Community bisher kennenlernen durfte, angefangen von Jump in ACT und dem ACT-Netzwerk Berlin-Brandenburg bis zu Treffen und Austauschformaten der DGKV und zuletzt auch der ACBS-Gemeinde.

Als Beisitzerin im Vorstand möchte ich etwas davon zurückgeben und mich dafür einsetzen, dass diese Community weiterhin so lebendig bleibt. Ich glaube daran, dass die ACT-Haltung vielen Menschen in unterschiedlichsten Bereichen helfen kann und möchte einen kleinen Beitrag leisten, diese Menschen zu erreichen. Durch meine nicht-klinische Sozialisation kann ich dabei vielleicht sogar für den einen oder anderen neuen Blickwinkel sorgen.

Jane Klemen

cropped-favicon-1.png
Text folgt

Daniel Teichmann

Daniel
Seit 2009 arbeite ich als psychologischer Psychotherapeut in eigener Praxis in Köln. Inzwischen gebe ich darüber hinaus auch Supervision und übe mich im halten von ACT-Trainings. Seit geraumer Zeit beobachte ich den Wunsch, die Prinzipien, das Wertesystem und Menschenbild der „ACT“ auch in andere Kontexte zu tragen.
Die ACT habe ich im Rahmen der Weiterbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten durch Dr. Rainer Sonntag kennen lernen dürfen. Das sehr lebendige, experimentelle, auf Augenhöhe sein hat mich ebenso angesprochen, wie die Orientierung hin zu einem Leben mit Freiheit. Diese ersten Eindrücke konnte ich bei einer Vielzahl an Fortbildungen (Dr. Rainer Sonntag, ACT-Praxistage, diverse Kongresse, zu letzt in Poznan, Workshops in London etc.) vertiefen. Zudem habe ich eine unglaubliche, offene, fürsorgliche Gemeinschaft kennen lernen dürfen. Dies alles hat es mir ermöglicht, freier zu Handeln, mich mehr zu trauen und zu guter letzt natürlich auch mein professionelles Handeln geprägt. Maßgeblich für mein persönliches Wachstum ist für mich das Erleben der ACT-Gemeinschaft.
Wenn ich mich frage, wofür ich mich im Vorstand einsetzen würde, wenn ich denn gewählt werde, so möchte ich auch hier die Gemeinschaft in den Vordergrund stellen. Dazu würde ich gerne die ProSocial-Prozesse nutzen und schauen, wie man die DGKV zugänglicher gestalten kann, so dass es für mehr Mitglieder eine bereichernde Gemeinschaft sein kann, gerade auch abseits von Kongressen. Zudem würde ich mir mehr Menschen aus „nichtpsychologischen“ Arbeitskontexten (z.B. soziale Arbeit, Berater bei Familienberatungsstellen, Ergo- und Physiotherapeut*innen etc.) wünschen.

Gian-Andrea Schweitzer

Gian

Neben meinem Studium in Angewandter Psychologie an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) erkunde ich seit geraumer Zeit den ACT-Tanz. Dieser hat sich inzwischen zum eigentlichen Meisterstück meiner Ausbildung gemausert. Das Tauchen durch die Paradoxa hinter die Worte war genauso anstrengend wie verwirrend und es erstaunt mich, dass ich so lange dranbleiben konnte. Neben dem Schimmer der Klarheit zwischen den Zeilen der Texte lag das bestimmt an meinem zunehmenden Vertrauen in die Möglichkeit des Auftauchens und abnehmenden Glauben an das Auftauchende. Die Erweiterung, welche wir erfahren und weitergeben dürfen, ist in meinen Augen eine besondere Perle!

Berufen fühle ich mich zur Entwicklung eines Gruppenworkshops in der Natur. Über diesen Kontext möchte ich die Reisegemeinschaft näher an unseren nomadisierenden Ursprung am Lagerfeuer und das präverbale Dasein auf den Bäumen bringen. In diesem Rahmen möchte ich lernen, die Prozesse psychologischer Flexibilität über Grundformen der Bewegung und Möglichkeiten des Tanzes anzuregen. Ganz pragmatisch und ohne Firlefanz.

Im Vorstand der DGKV vertrete ich die Studierenden seit zwei Jahren. Das Wertschätzen unseres facettenreichen Möglichkeitsraums ist mir ein Anliegen. Wir alle halten und erweitern ihn durch unsere Verbundenheit und ich freue mich, wenn ich mich in meiner Rolle gemeinsam mit unserer Vereinigung ein weiteres Jahr entfalten darf.