Michael Waadt

Michael Waadt

1. Vorsitzender; Psychologe

Ich setze ACT in verschiedenen Zusammenhängen ein, einerseits ganz klassisch in meiner Praxis für Psychotherapie, aber auch in anderen Bereichen wie dem betrieblichen Gesundheitsmanagement, dem Training von Führungskräften oder der Fortbildung von Lehrern.

Seit ich ACT kenne – also seit mehr als 10 Jahren – bin ich begeistert von der Einfachheit, der Breite und der Tiefe dieses Verfahrens. Und ich bin begeistert von der zwischenmenschlichen Dimension, die darin enthalten ist. Wenn wir die Prinzipien von ACT ernstnehmen, hat das nicht nur tiefgreifende Auswirkungen auf die Beziehung zu unseren Patienten. Es beeinflusst insgesamt, wie wir Gemeinschaft leben: mit unseren Partnern, mit unseren Peer-Groups, mit Fremden und Freunden innerhalb kleiner und großer sozialer Strukturen.

Diese Begeisterung möchte ich teilen und weitergeben. Ich tue das bisher, indem ich an Kliniken oder Ausbildungsinstituten Workshops gebe oder indem ich mich in verschiedenen Buch-Projekten engagiere. Aber ich denke, wenn wir ACT weiter verbreiten wollen, ist es zu wenig, wenn jeder nur für sich selbst aktiv wird. Wir müssen gemeinsam handeln. Der Rahmen dafür ist die DGKV. In diesem Rahmen will ich mich einbringen und gerne auch Verantwortung übernehmen.

Ralf Steinkopff

Ralf Steinkopff

2. Vorsitzender; Psychologischer Psychotherapeut

Ich habe zu ACT über die Arbeit mit onkologischen Patienten gefunden, als ich immer mehr auch damit beschäftigt war, sie darin zu unterstützen, einen neuen Lebenssinn und Orientierung zu finden, wenn erst einmal der Horror der Erkrankung und die Verunsicherung über den Therapieweg überwunden war.

Begeistert hat mich bis heute der Community-Gedanke, der Austausch auf Augenhöhe und die Begegnung von Mensch zu Mensch, sei es in der therapeutischen Beziehung oder in Seminaren und Kongressen. Die erste praktische Erfahrung mit ACT hatte ich dann im März 2012 bei einem Workshop von Steven Hayes in Berlin. Ich verknüpfe ACT in meiner therapeutischen Arbeit auch sehr gern mit der Functional Analytic Psychotherapy (FAP).

Ich bin niedergelassener Psychotherapeut in Berlin, und habe u.a. Ausbildungen in Verhaltenstherapie, systemischer Familientherapie und Hypnotherapie. Ich gebe gern Workshops, auch auf Tagungen und Kongressen wie den ACT Tagen in Graz 2016.

Meine Motivation für die Vorstandsarbeit liegt vor allem im Austausch, in der Haltung des Miteinander und des Voneinanderlernens, was ich gern unterstützen möchte. Ich freue mich, dass ACT immer weitere Kreise zieht und möchte die Bekanntheit von ACT in Deutschland auch weiter fördern.

Sabine Svitak

Sabine Svitak

Kassenwartin; Psycholog. Psychotherapeutin

Psycholog. Psychotherapeutin, Supervisorin und Ausbilderin, seit 2011 niedergelassen in eigener Praxis, ich interessiere mich insbesondere für die Integration von achtsamkeitsbasierten Verfahren in der kognitiven Verhaltenstherapie. Neben der Teilnahme an verschiedenen ACT-Workshops/Kongressen und der Leitung von ACT-Fortbildungen engagiere ich mich im DGKV Vorstand und gemeinsam mit Sabine Student und Norbert Schneider in einer lebhaften regionalen ACT-Gruppe, die Vorträge, Workshops, Übungen, anbietet und einlädt, Erfahrungen mit ACT auszutauschen.

In der Arbeit für den DGKV-Vorstand liegt mir die Verbreitung und das Bekanntwerden der ACT, die Verbesserung der Prozesse innerhalb des Vorstands mit Prosocial und das Angebot regionaler und überregionaler Fortbildungen/Veranstaltungen zur ACT am Herzen.

Jan Martz

Jan Martz

Schriftführer; Psychiater und Psychotherapeut

Ich arbeite mit 2 Kollegen in der Praxis "Zum beherzten Leben" (www.zumbeherztenleben.ch), wo wir viel mit ACT, daneben auch mit anderen verwandten Ansätzen arbeiten. Ich kenne und befasse mich intensiv mit ACT seit 2006. 2009 haben wir von der Praxis zusammen mit Liza Glauser eine Bildungswerkstatt gegründet und 2010 bis 2012 drei mal eine ACT Konferenz für den deutschsprachigen Raum durchgeführt.

Viele meiner PatientInnen leiden unter Essstörungen, ich arbeite seit vielen Jahren schwerpunktmäßig mit diesem Thema.

Ich lebe und arbeite in Winterthur, bin verheiratet mit Beatrix und habe 4 Kinder.

Die DGKV liegt mir seit ihrer Gründung 2012 am Herzen, und ich bringe mich gerne ein in die Weiterentwicklung der kontextuellen Verhaltenswissenschaften und ihrer Anwendung im deutschen Sprachraum. Ich meinen Einsatz am Ehesten in der Teambildung und Planungsarbeit. Ebenfalls interessiert mich eine Weiterarbeit im Arbeitskreis Recht (Anpassung der Satzung).

Herbert Assaloni

Herbert Assaloni

Ehemaliger 1.Vorsitzender; Psychiater und Psychotherapeut

Ich bin Psychiater und Psychotherapeut in eigener Praxis, Praxis zum beherzten Leben in Winterthur. Gemeinsam mit Jan Martz, Karin Hagedorn, Marlies Blickenstorfer und Liza Glauser veranstalten wir als Bildungswerkstatt ACT Workshops und Tagungen. Seit einigen Jahren halte ich auch selbst Vorträge und Workshops zu ACT.

Ich habe ACT 2007 kennengelernt und sie seither zunehmend in meine fachärztliche und therapeutische Tätigkeit sowohl im Einzel- als auch im Gruppensetting gewinnbringend integriert. Mein Arbeitsschwerpunkt liegt in der Behandlung von chronischen Schmerzpatienten und Menschen mit komplexen Traumafolgestörungen.

Angelika Ilmberg

Angelika Ilmberg

Beisitzerin; Psychologin

Ich komme als ursprünglich gelernte Diplomingenieurin aus der naturwissenschaftlichen Richtung und habe als zweites Studium Psychologie als Herzensangelegenheit studiert. Nach meiner VT-Psychotherapeutenausbildung arbeite ich als niedergelassene Psychotherapeutin und als weiteres Standbein in der Unternehmensberatung.

Für mich stellt ACT mit seinem Arbeiten auf gleicher “Augenhöhe“ und der ganzheitliche Aspekt, besonders die Frage nach der Sinnhaftigkeit ein Puzzleteil dar, das für mich das Arbeiten in der Therapie sinnhafter gemacht hat.

Zusätzlich bin ich bewegt von dem Geist der ACT-Gemeinde und habe auf verschiedenen ACT-Tagungen im Deutsch und fremdsprachigen Raum beeindruckende und inspirierende Menschen kennengelernt. Ich würde gerne meinen Teil dazu beitragen, diese “Gemeinschaft“ lebendig zu gestalten und weiter zu verbreiten.

Marie Christine Dekoj

Marie Christine Dekoj

Beisitzerin; Psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie)

Ich arbeite als Leitende Psychologin in der Eltern-Kind-Klinik der Kitzberg-Kliniken Bad Mergentheim. Mein Schwerpunkt ist die Behandlung psychisch erkrankter Elternteile sowie die Interaktionsbehandlung von Eltern-Kind-Paaren.

Seit 2010 bin ich als ACT-Therapeutin tätig. Die Akzeptanz- und Commitment-Therapie berührt mich sehr und bereichert mein berufliches und privates Leben. Ich möchte diese Begeisterung gerne an andere weiter geben, im Besonderen an meine Patienten, um ihnen zu ermöglichen ein flexibles und wertvolles Leben zu führen, aber auch an Studenten und therapeutisch tätige Kollegen. Ich bin als Dozentin für ACT in verschiedenen verhaltenstherapeutischen Instituten tätig.

In diesem Sinne ist mir die Arbeit im Vorstand der DGKV ein großes Anliegen. Bereits seit Anfang 2016 bin ich aktiv im Arbeitskreis Kommunikation und gestalte den Newsletter mit. Gerne möchte ich jedoch mein Engagement noch weiter einbringen.

Stephanie Schwarz

Stephanie Schwarz

Beisitzerin; Psychologin (B.A.) und Masterstudentin Psychologie

Seit Beginn dieses Jahres hat sich in meinem Alltag so einiges geändert: Volunteer auf der 15. ACBS WC in Sevilla, regelmäßige ACT Netzwerk- und FAP-Treffen, die Teilnahme an Fort- und Weiterbildungen.
Wie kam es dazu? Zum ersten Mal bin ich 2014 während meines Austauschsemesters in Finnland mit ACT in Berührung gekommen. Mein Wunsch, mehr von diesem mir bis dato unbekannten Ansatz kennenzulernen, hat mich zu einem Praktikum unter der Betreuung von Raimo Lappalainen geführt.

Die Kombination aus den Inhalten von ACT und der Community (mit Fokus sowohl auf Praxis als auf Wissenschaft) hat mich so sehr überzeugt, dass ich den Wunsch hatte, die ACT Community dabei zu unterstützen, die Bekanntheit von ACT weiter zu fördern vor allem auch unter anderen Studenten. Für eine erste Möglichkeit bot sich hierfür die Bachelorarbeit und die Arbeit als Volunteer auf der 13. WC an.

Mein Umzug in die Hauptstadt ermöglichte es mir, an den regelmäßig stattfindenden Netzwerktreffen teilzunehmen und so in direkten Kontakt mit der deutschen ACT Community zu kommen. In diesem Rahmen wurde ich zudem herzlich von den Mitgliedern des Arbeitskreises Kommunikation der DGKV aufgenommen.

Ohne ACT wäre ich heute nicht dort, wo ich jetzt bin. Und mein Anliegen ist es, weitere Studierende sowohl mit diesem Ansatz als auch mit unserer Community vertraut zu machen.