Ralf Steinkopff

Ralf Steinkopff

1. Vorsitzender; Psychologischer Psychotherapeut

Ich habe zu ACT über die Arbeit mit onkologischen Patienten gefunden, als ich immer mehr auch damit beschäftigt war, sie darin zu unterstützen, einen neuen Lebenssinn und Orientierung zu finden, wenn erst einmal der Horror der Erkrankung und die Verunsicherung über den Therapieweg überwunden war.

Begeistert hat mich bis heute der Community-Gedanke, der Austausch auf Augenhöhe und die Begegnung von Mensch zu Mensch, sei es in der therapeutischen Beziehung oder in Seminaren und Kongressen. Die erste praktische Erfahrung mit ACT hatte ich dann im März 2012 bei einem Workshop von Steven Hayes in Berlin. Ich verknüpfe ACT in meiner therapeutischen Arbeit auch sehr gern mit der Functional Analytic Psychotherapy (FAP).

Ich bin niedergelassener Psychotherapeut in Berlin, und habe u.a. Ausbildungen in Verhaltenstherapie, systemischer Familientherapie und Hypnotherapie. Ich gebe gern Workshops, auch auf Tagungen und Kongressen wie den ACT Tagen in Graz 2016.

Meine Motivation für die Vorstandsarbeit liegt vor allem im Austausch, in der Haltung des Miteinander und des Voneinanderlernens, was ich gern unterstützen möchte. Ich freue mich, dass ACT immer weitere Kreise zieht und möchte die Bekanntheit von ACT in Deutschland auch weiter fördern.

Marie Christine Dekoj

Marie Christine Dekoj

2. Vorsitzende; Psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie)

Ich arbeite aktuell als Psychologische Psychotherapeutin in einer Psychosomatischen Klinik. Insbesondere die Bedeutung von ACT in Kliniken ist mir daher ein großes Anliegen. Seit 2010 bin ich als ACT-Therapeutin tätig. Die Akzeptanz- und Commitment-Therapie berührt mich sehr und bereichert mein berufliches und privates Leben. Ich möchte diese Begeisterung gerne an andere weitergeben, im Besonderen an meine Patienten, um ihnen zu ermöglichen ein flexibles und wertvolles Leben zu führen, aber auch an Studenten und therapeutisch tätige Kollegen. Ich bin als Dozentin für ACT in verschiedenen verhaltenstherapeutischen Instituten tätig.

In diesem Sinne ist mir die Arbeit im Vorstand der DGKV ein großes Anliegen. Bereits seit Anfang 2016 bin ich aktiv im Arbeitskreis Kommunikation und gestalte den Newsletter mit. Durch meine Vorstandstätigkeit in der DGKV seit 2017 konnte ich mich bereits aktiv einbringen. Auch international bin ich an der Vernetzung interessiert und arbeite z.B. im Vorstand der ACBS Women SIG mit. Gerne möchte ich jedoch mein Engagement noch erweitern und die DGKV mitgestalten sowie die Ideen und Gedanken weitervermitteln und verbreiten.

Tanja Cordshagen-Fischer

Tanja Cordshagen-Fischer

Kassenwartin; Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin

Nachdem ich 12 Jahre eine eigene Praxis (KJP) geführt habe, findet meine Arbeit mit ACT jetzt Anwendung in meiner Tätigkeit als Ambulanz- und Ausbildungsleitung (KJP) eines Hamburger Ausbildungsinstituts. Diese Tätigkeit gibt mir aktuell die Möglichkeit, ACT im Rahmen eigener Therapien umzusetzen, aber ebenso in den Supervisionen und Seminaren, die ich dort anbiete und durchführe. Ich beschäftige mich seit 2012 intensiv mit ACT und als Diplom Psychologin und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin insbesondere damit, wie dieser spannende und kreative Ansatz im Bereich der KJP angewendet werden kann. Mit dieser Frage im Kopf habe ich dann gemeinsam mit einem Kollegen in Hamburg eine ACT-KJP-Gruppe ins Leben gerufen, um zu diskutieren und auszuprobieren. Auf den ACT-Praxis-Tagen hatte ich 2018 das Glück, weitere ACT-KJP interessierte/begeisterte KollegInnen kennenzulernen und wir haben eine deutschlandweite Austauschgruppe gestartet.

Ich freue mich, dass ich aktuell für die DGKV die Ansprechpartnerin für alle ACT-KJP-interessierten KollegInnen bin. Für mich bedeutet ACT, meine großen wie kleinen PatientInnen/KlientInnen als Menschen im Kampf mit dem Menschsein zu sehen, statt sie zu pathologisieren und gleichzeitig jeden intensiv in seiner Eigenverantwortlichkeit für die Möglichkeit des Handelns zu fördern und zu fordern. In der DGKV möchte ich mich engagieren, um aktiv dazu beizutragen ACT als Möglichkeit des Umganges mit dem eigenen Menschsein und als Therapieansatz noch weiter bekannt zu machen, um den Ansatz des Sharing z.B. in Form von Therapiematerialien voranzubringen und um ein aktiver Teil dieser wirklich lebendigen und spannenden Community zu sein. Besonders engagieren möchte ich mich außerdem dafür, dass ACT noch mehr an den therapeutischen Nachwuchs herangetragen wird, zum einen in Ausbildungsinstituten aber auch insbesondere an die Universitäten in Forschung und Lehre.

Angelika Ilmberg

Angelika Ilmberg

Beisitzerin; Psychologische Psychotherapeutin, Dipl.-Ing.

Ich komme als ursprünglich gelernte Diplomingenieurin aus der naturwissenschaftlichen Richtung und habe als zweites Studium Psychologie als Herzensangelegenheit studiert. Nach meiner VT-Psychotherapeutenausbildung arbeite ich als niedergelassene Psychotherapeutin und als weiteres Standbein in der Unternehmensberatung.

Für mich stellt ACT mit seinem Arbeiten auf gleicher “Augenhöhe“ und der ganzheitliche Aspekt, besonders die Frage nach der Sinnhaftigkeit ein Puzzleteil dar, das für mich das Arbeiten in der Therapie sinnhafter gemacht hat.

Zusätzlich bin ich bewegt von dem Geist der ACT-Gemeinde und habe auf verschiedenen ACT-Tagungen im Deutsch und fremdsprachigen Raum beeindruckende und inspirierende Menschen kennengelernt. Ich würde gerne meinen Teil dazu beitragen, diese “Gemeinschaft“ lebendig zu gestalten und weiter zu verbreiten.

Michael Waadt

Michael Waadt

Ehemaliger Vorsitzender; Psychologe

Ich setze ACT in verschiedenen Zusammenhängen ein, einerseits ganz klassisch in meiner Praxis für Psychotherapie, aber auch in anderen Bereichen wie dem betrieblichen Gesundheitsmanagement, dem Training von Führungskräften oder der Fortbildung von Lehrern.

Seit ich ACT kenne – also seit mehr als 10 Jahren – bin ich begeistert von der Einfachheit, der Breite und der Tiefe dieses Verfahrens. Und ich bin begeistert von der zwischenmenschlichen Dimension, die darin enthalten ist. Wenn wir die Prinzipien von ACT ernstnehmen, hat das nicht nur tiefgreifende Auswirkungen auf die Beziehung zu unseren Patienten. Es beeinflusst insgesamt, wie wir Gemeinschaft leben: mit unseren Partnern, mit unseren Peer-Groups, mit Fremden und Freunden innerhalb kleiner und großer sozialer Strukturen.

Diese Begeisterung möchte ich teilen und weitergeben. Ich tue das bisher, indem ich an Kliniken oder Ausbildungsinstituten Workshops gebe oder indem ich mich in verschiedenen Buch-Projekten engagiere. Aber ich denke, wenn wir ACT weiter verbreiten wollen, ist es zu wenig, wenn jeder nur für sich selbst aktiv wird. Wir müssen gemeinsam handeln. Der Rahmen dafür ist die DGKV. In diesem Rahmen will ich mich einbringen und gerne auch Verantwortung übernehmen.

Marika Rimkus

Marika Rimkus

Beisitzerin; B.Psych. (APA-ICP, Germiston, SA), System. Therapie, SV, Coaching i.A., Psychotherapie (HPG)

ACT ist für mich mehr und mehr zu einer kostbaren Lebenshaltung und auch Leidenschaft geworden, als Therapeutin, aber auch als Mensch Marika. Meine erste Begegnung mit ACT erlebte ich im Rahmen einer ernsthaften Erkrankung als sehr greifbar und alltagspraktisch am eigenen Leib. Seitdem wächst meine Begeisterung. Hauptsächlich arbeite ich mit ACT in einer REHA-Klinik als Psychologin und Bezugstherapeutin, aber auch in meiner privaten Praxis als Therapeutin, Coach und Supervisor. Seit drei Jahren halte ich selbst Fortbildungen und Vorträge zur ACT und freue mich immer, wenn ich andere mit meiner Begeisterung und guten Erfahrungen anstecken kann. Zusätzlichen und wie ich finde gut als ergänzenden Hintergrund dient meine Ausbildung in der Systemik als Therapeutin, Coach und Supervisor.

Da ich wirklich häufig vor allem auch in der Klinik schnelle und kurzfristige Veränderungen allein durch Benennung von kognitiver Defusion und Werte-Arbeit beobachten kann, würde ich sehr gerne meine vielfältige Leidenschaft für die ACT auch auf Vorstandsebene einbringen, um ACT in Deutschland weiter zu verbreiten, zu vernetzen und weiter zu entwickeln. Richtig aktiv und vielleicht auch innovativ war ich die letzten zwei Jahre mit ACT in der christlichen Szene in Ausbildungen, Kliniken und Gemeinden unterwegs, was Seelsorge, Theologie und Therapie angeht. Das Echo ist überraschend positiv.

Um die Arbeit der DGKV auch tatkräftig zu unterstützen und anzupacken, wo anzupacken ist, stelle ich mich deshalb sehr gerne für die Vorstandswahl zur Verfügung.

Stephanie Schwarz

Stephanie Schwarz

Studentische Vertreterin; Psychologin (B.A.) und Masterstudentin Psychologie

Seit ich 2014, während eines Austauschsemesters, ein Einführungsseminar in die ACT besucht hatte, hat mich dieser Ansatz nicht mehr losgelassen. Im Laufe der Jahre wurde ich über Volunteering und Teilnahme an den ACBS-Weltkonferenzen, Fortbildungen und regelmäßigen Netzwerktreffen mit den Inhalten immer vertrauter und habe gemerkt, dass ich zudem ein totaler Fan dieser sehr humorvollen, aufgeschlossenen und wertschätzenden Community bin. Diese Kombination aus tollem Ansatz und tollen Leuten ist es, warum ich die DGKV auch weiterhin dabei unterstützen möchte, zu wachsen und ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen, insbesondere unter den Studierenden und zukünftigen Psychotherapeuten, Coaches, Trainern, ... . Das vergangene Jahr hat mir gezeigt, wie viel Fleiß hinter der Vorstandsarbeit steckt und dass ein Jahr viel zu kurz ist, um alle Vorhaben in die Tat umsetzen zu können. Aber es hat mir auch gezeigt, dass jeder noch so kleine Schritt den Verein immer weiterwachsen lässt und die Zusammenarbeit mit den anderen Mitgliedern auch einen großen persönlichen Zugewinn bietet.