Lade Veranstaltungen

« All Events

Die Integration der MUSE. Gefühle und Bedürfnisse in der Therapie differenziert erfahrbar machen.

27. April 2020 um 9:00 – 28. April 2020 um 17:00

Dozent: Ralf Steinkopff

Häufig können Klient*innen nur wenige (Grund-)Gefühle benennen, oder gar nur von guten oder schlechten Gefühlen und Stimmungen reden. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass desto mehr konkrete Handlungsoptionen aus Gefühlen abgeleitet werden können, je spezifischer sie benannt werden. Das Wohlgefühl und therapeutischer Fortschritt sind am größten, wenn nicht nur unangenehme oder nur angenehme Gefühle fokussiert werden, sondern beide bzw. gemischte Gefühle.

Die Integration der Multiplen und Spezifischen Emotionen (MUSE) unterstützt Menschen darin, Gefühlen und Bedürfnissen mehr Raum zu geben, sie wohlwollend und akzeptierend zu explorieren. Das Wohlwollen spielt hier eine große Rolle. Verschiedene Varianten von Selbst-Mitgefühl, Offenheit und Warmherzigkeit werden erkundet und als Interventionen nutzbar gemacht.

Hierzu sind die Klinische RFT (Relational Frame Theory, dt. Bezugsrahmentheorie) und der Funktionale Kontextualismus besonders hilfreich (Dritte Welle der Verhaltenstherapie). Grundkonzepte werden soweit erläutert, wie sie zur Erkundung und Differenzierung von Gefühlen und Bedürfnissen hilfreich sind. Der Workshop zielt darauf ab, den Ansatz der Integration der MUSE in unterschiedlichen Therapieformen nutzen zu können.

Details

Beginn:
27. April 2020 um 9:00
Ende:
28. April 2020 um 17:00
Flyer:
https://www.vtwoche.de/dresden.html

Veranstaltungsort

Dresden
+ Google Karte