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ACT 3: Der Weg zur Meisterschaft

17. Oktober 2019 um 8:00 – 18. Oktober 2019 um 17:00

Referentinnen: Valerie Kiel und Beate Ebert

Aufbaukurs ACT 2-tägig, AWP, Berlin

Do+Fr 17./18. Oktober 2019

Zielgruppe:

Psychologische und ärztliche PsychotherapeutInnen, psychologische BeraterInnen und Coaches sowie TherapeutInnen anderer Berufsgruppen. Teilnahmevoraussetzung ist der Besuch mindestens zweier ACT-Workshops und Praxiserfahrungen mit der ACT. 

 

Ziele

  • Das Portland Model für ACT-Intervisionen kennenlernen und selbst für Intervision nutzen können.
  • Die ACT-Kernprozesse ganz natürlich in Gesprächen mit KlientInnen einfließen lassen, anstatt sich auf Techniken und Metaphern zur Vermittlung zu verlassen.
  • Flexibel zwischen den verschiedenen Prozessen wechseln können, sodass relevantes Verhalten bei PatientInnen im Verlauf der Sitzung gezielt gefördert wird.
  • Den psychotherapeutischen Prozess durch mutiges eigenes Ausprobieren mit mehr Einfühlungsvermögen, Sensibilität und Mitgefühl anleiten.

 

Inhalte: 

Für viele TherapeutInnen, die sich für die ACT begeistern und das Modell konzeptionell gut verstehen, stellt die Umsetzung im vielfältigen, schnelle Interventionen erfordernden Praxisalltag eine stetige Herausforderung dar. Mitten in der Sitzung fragt man sich manchmal verwundert bis leicht verzweifelt: „Oje, wie jetzt wohl weiter?!“ und „Im letzten Workshop sah Defusionsarbeit viel einfacher aus!“.  

Genau dieses „Feststecken“ kann zum besten Werkzeug beim gemeinsamen Üben mit ACT-KollegInnen werden. Hauptziel dieses Fortgeschrittenen-Workshops ist, ein vertieftes Verständnis der ACT-Prozesse sowie eine fließende, natürliche Anwendung mit Herz und Strategie zu vermitteln.

Daher werden TeilnehmerInnen – auf der Basis des vielfach erprobten Portland Models für ACT-Intervision – in vielen kleinen Rollenspielen üben, flexibel und authentisch in schwierigen Situationen zu reagieren. Material dazu liefern persönliche Themen, Fallbeispiele und Therapiesituationen, die sowohl von den Dozentinnen als auch Teilnehmenden eingebracht werden können. In Kleingruppen oder in der Gruppe werden gemeinsam Fallkonzeptualisierungen erstellt und Interventionen ausprobiert.

Da Lernen und „Nicht-Wissen“ für uns alle Mut erfordert, sorgen wir für eine entspannte und vertrauensvolle Atmosphäre während des Workshops, so dass ein spielerischer, kreativer Prozess entsteht, der Spaß macht und (Selbst-)Mitgefühl fördert.

 

Methoden:

  • Powerpoints zur Wiederholung der Kernprozsee und Einführung der Übungen und Einordnung 
  • Erlebnisorientierte Übungen in Kleingruppen
  • Anwendung der Übungen an eigenen Themas
  • Fallbeispiele aus dem Praxisalltag gemeinsam analysieren und Interventionsmöglichkeiten erproben

 

Literatur:

  • Hayes, S.,Strosahl, K. & Wilson, K. (2014). Akzeptanz- und Commitment-Therapie: Achtsamkeitsbasierte Veränderungen in Theorie und Praxis. Junfermann Verlag.
  • Thompson, B. L., Luoma, J. B., Terry, C. M., LeJeune, J. T., Guinther, P. M., Robb, H. (2015). Creating a peer-led acceptance and commitment therapy consultation group: The Portland model. Journal of Contextual Behavioral Science, 4, 144-150.

Dieser Artikel ist – nebst vielen anderen interessanten Artikeln, Protokollen und Therapiehandouts – kostenlos für Mitglieder der Association of Contextual Behavioral Science (ACBS). Eine Mitgliedschaft in der ACBS ist bereits für 13 Dollar pro Jahr möglich: www.contextualscience.org

 

Details

Beginn:
17. Oktober 2019 um 8:00
Ende:
18. Oktober 2019 um 17:00